Vergesellschaftung


Soll mehr als eine Art in einem Terrarium gehalten werden, muss dieses dementsprechend grösser sein und beiden Arten gerecht werden können. Vor allem an Höhe sollte dann nicht gespart werden da bei der Auswahl der zusammen zu haltenden Arten darauf geachtet werden sollte, dass sich die Tiere nicht ausschliesslich in den gleichen Höhenstufen des Terrariums aufhalten.

Wir hielten zum Beispiel tinctorius-Varianten mit R. imitator oder R. amazonica zusammen und konnten kein zur artreinen Haltung verändertes Verhalten feststellen. Die Terrarien wiesen aber eine Höhe von mindestens 70cm auf. Gemäss unseren Erfahrungen gehen Kombination zwischen grösseren, bodenbewohnenden Arten mit kleinen, eher kletternden Arten gut, wenn nicht beide Arten einen dominanten Anzeigeruf haben. So hat zum Beispiel die Kombination von R. imitator mit P. bicolor oder D. leucomelas bei uns nicht funktioniert da R. imitator auf das Rufen der anderen Männchen reagiert hat und diese dann besprungen hat.

Für alle Fälle sollte aber jederzeit ein Ausweichterrarium vorhanden sein falls sich die Tiere doch nicht mehr vertragen sollten. Idealerweise leben die vergesellschafteten Arten auch natürlicherweise ebenfalls sympatrisch. Auf eine Vergesellschaftung von Arten oder Fabvarianten die sich verpaaren können sollte verzichtet werden. Es gibt mehr als genügend natürliche, schöne Farbvarianten. Das Ziel der Terrarienhaltung sollten unserer Meinung nach sein die Naturformen zu erhalten.